Debian: Einen Benutzer zu einer Gruppe hinzufügen

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exim paniclog /var/log/exim4/paniclog has non-zero size, mail system possibly broken

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Mein Raspberry Pi sandte mir regelmäßig die Fehlermeldung, dass das paniclog des exim4 MTA nicht leer ist. Das war natürlich extrem nervig:

exim paniclog /var/log/exim4/paniclog has non-zero size, mail system possibly broken

Zusätzlich erhält man hier ja auch immer noch einen Auszug aus der Log-Datei:

2014-11-17 22:36:49 IPv6 socket creation failed: No such file or directory
2014-11-17 22:52:13 IPv6 socket creation failed: Address family not supported by protocol
2014-11-17 22:56:38 IPv6 socket creation failed: Address family not supported by protocol

Wie man hier nun erkennt, versucht exim4, die IPv6-Funktionalität herzustellen, scheitert jedoch. Da ich IPv6 dazu auch gar nicht brauche, habe ich mich dazu entschlossen, das Feature einfach zu deaktivieren (User: root):

  1. In der Datei /etc/exim4/update-exim4.conf.conf die Variable dc_local_interfaces bearbeiten und den Wert für die IPv6-Adresse der lokalen Loopback-Netzwerkschnittstelle „::1“ entfernen
  2. Dann noch das paniclog leer machen:
  3. Und den Dienst neu starten:

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Raspberry Pi: Vorinstallierte (unnötige) Software deinstallieren

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Bei den neuen Raspbian-Images für den Raspberry Pi sind leider Gottes eine Menge Pakete installiert, die man für einen Mini-Server-Betrieb oder andere Anforderungen partout nicht benötigt.

Unter http://knowledgebase.twocoders.de/2013/11/05/raspberry-pi-uninstall-unused-software/ findet ihr einen netten kleinen Artikel, welche Software ihr bedenkenlos entfernen könnt. Leider war mir das dann doch zu rigoros (wollte nämlich im TV-Betrieb gern den grafischen Modus behalten), weshalb ich die zu entfernenden Pakete reduziert und ein paar andere ergänz habe:

Ebenso können wir die Wolfram-Spiegelserver entfernen (der Server ist sowieso ständig down und produziert bei Updates lästige Fehlermeldungen):

Mit obigen Maßnahmen haben wir zudem mindestens 500MB Speicherplatz freigegeben.

Falls ihr noch weitere Pakete kennt, die man gefahrlos entfernen kann, nehme ich diese gern in die Liste auf.

Weitere Aufräum-Maßnahmen

Die Gruppe indiecity wird für den PiStore verwendet und im Debian-Systembetrieb nicht gebraucht:

Quellen:

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iptables

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Das folgende Skript

Raspberry Pi: XBMC (Frodo)

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Installation:

WLAN installieren:

Getestet habe ich dies nur mit dem EDIMAX EW-7811Un
  • Den Pi mit eingestecktem WLAN-Stick starten
  • In den Einstellungen „OpenELEC“ auswählen, dort WLAN aktivieren und als Adapter wlan0 definineren. Anschließend die SSID des Netzwerkes eingeben (dieses darf nicht versteckt sein) und die Passphrase.
  • Den Pi neu starten und er sollte sich automatisch verbinden

SSH-Verbindung aufbauen:

  • In den Einstellungen muss zuerst SSH aktiviert werden
  • Anschließend kann per z.B. Putty eine Verbindung mit den folgenden Zugangsdaten aufgebaut werden:
    Benutzername: root
    Passwort: openelec

Übertraktung des Pi:

Quellen und weiterführende Links:

  • Ich habe mich nach der folgenden Anleitung gerichtet:
    http://htpcbuild.com/htpc-software/raspberry-pi-openelec/openelec-overclocking/
    Hier jedoch die Anmerkung: Bei Verwendung des obigen Images ist bereits eine config.txt vorhanden. Diese kann nach der ebenfalls dort enthaltenen Tabelle angepasst werden. Ich habe „Stufe Medium“ gewählt – mal sehen wie der kleine Rechner sich so macht…
  • Anschließend natürlich rebooten 😉

Raspberry Pi (Raspbian): Samba-Server installieren

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  • Zuerst werden Samba und zugehörige Programme installiert:
  • Anschließend legen wir einen ersten Benutzer (hier pi) an:
  • Sicherheitshalber nun ein Restart:
  • Nun könnt ihr die Verbindung schon testen. Gebt auf einem Windows-PC die IP des Pi ein und das Home-Verzeichnis sollte in der Übersicht erschinen. Alternativ direkt die Freigabe anwählen und authentifizieren: http://192.168.1.X/pi

Raspberry Pi (Raspbian): WLAN-Stick Edimax EW-7811Un installieren

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Der Edimax EW-7811Un, als „World’s smalles!“ betitelte WLAN-Stick ist in vielen Anleitungen als kompatible Hardware für den WLAN-Zugang des Pi beschrieben wurden.

Für ältere Raspbian Images:

Für neuere Raspbian Images:
  • Grafische Oberfläche starten (ggf. auch per VNC)
  • „Start-Button“, „Internet“, „wpa_gui“
    Hier lässt sich die Umgebung nach Netzwerken scannen und die Verbindung mit einem einfachen grafischen Interface einrichten.

Weiterführendes:

Raspberry Pi: Raspbmc Setup

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Raspbmc ist eine speziell für den Raspberry Pi modifizierte Variante von XBMC. Das Projekt ist zu finden unter www.raspbmc.com.

Das wird benötigt:

  • SD-Karte
  • Desktop-PC mit SD-Karten-Leser um die SD-Karte mit dem Betriebssystem auszustatten

So geht’s

  1. Raspbmc von der Projekthomepge herunterladen: http://www.raspbmc.com/download/
    Ich habe mich für das Network-Image entschieden. Dieses lädt auf dem Raspberry Pi das ganze System selbstständig in der neuesten Version herunter.
  2. Image entpacken und auf die SD-Karte schreiben
    Ich habe hierfür „Image Writer“ verwendet (https://launchpad.net/win32-image-writer/+download).

Tipps zu Raspbmc / XBMC

  • Filme, die aus zwei Dateien bestehen tauchen doppelt in der Datenbank auf
    http://www.xbmc.de/xbmc/e107_plugins/forum/forum_viewtopic.php?28947.0#post_28959

Raspberry Pi (Raspian): Externe Festplatte (USB) anschließen

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  1. Festplatte mit NTFS formatieren (auf einem Windows-System)
    NTFS, um die Festplatte bei Bedarf auch mit einem Windows-Computer auslesen zu können. Da wir auch die Möglichkeit haben möchten, Dateien > 4GB zu speichern wählen wir nicht Fat32 – das lässt nur Dateien bis zu einer maximalen Dateigröße von 4GB zu.
  2. Festplatte per USB mit dem Pi verbinden
  3. Notwendig, um NTFS-Dateisysteme zu mounten
  4. Mount-Point erzeugen (meine Platte soll „pidrive“ heißen):
  5. Laufwerksinformationen anzeigen:
  6. Die folgende Zeile in der Datei /etc/fstab hinzufügen ( sudo vi /etc/fstab ):
    /dev/sda1 /mnt/pidrive ntfs-3g defaults 0 0
    Handelt es sich bei eurem Dateisystem um FAT32, schreibe man dies:
    /dev/sdb1 /mnt/pidrive vfat defaults 0 0
  7. Das Laufwerk mounten:
  8. Automatisches Mounten des USB-Laufwerks einrichten:
  9. Und das mounten in der Konfigurationsdaten /etc/auto.master einrichten:

    Unter „+auto.master“ das Folgende einfügen:

    /media /etc/auto.ext-usb --timeout=10,defaults,user,exec,uid=1000

  10. Automatisches Ausschalten der Festplatte konfigurieren (mit hdparm):

    Um das automatische Ausschalten der Platte bei jedem Start erneut einzurichten, in der Datei  /etc/hdparm.conf die folgenden Zeilen einfügen ( sudo /etc/hdparm.conf ):

    /dev/sda {
    spindown_time = 120
    }

  11. Automatisches Ausschalten der Festplatte konfigurieren (mit hd-idle):
    Sollte das automatische Ausschalten der Festplatte nicht funktionieren, teste man hd-idle (das hat bei meiner externen Platte dann auch funktioniert).
    Anleitung hier: http://blog.is-a-geek.org/festplatten-in-den-standby-modus-versetzen-unter-ubuntu-desktopserver-mit-hd-idle
  12. Eine solche Festplatte eignet sich hervorragend als Speicherort für Downloads des JDownloaders: JDownloader unter Raspbian installieren.
    Zudem bietet es sich an, das Hauptverzeichnis oder bestimmte Unterverzeichnisse per Samba freizugeben: Samba-Server unter Raspbian installieren.

Quellen / Weiterführende Infos:

Raspberry Pi (Raspian): JDownloader installieren

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1. Java installieren (OpenJDK):

JDownloader ist ein Java-Programm und benötigt eine Java-Laufzeitumgebung. Da Oracle Java aus Lizenzgründen nicht in den Debian Repositories enthalten ist (von den Kompatibilitätsproblemen mit Raspian ganz zu schweigen), greifen wir hier auf OpenJDK zurück.
Die Installation ist unter http://openjdk.java.net/install/ beschrieben, in einfachen Worten zusammengefasst:
sudo apt-get install openjdk-7-jre
Da die Installationsdaten sehr groß sind, kann die Installation auf dem kleinen Gerät eine Weile dauern.

2. UnRar installieren

  • In der Datei /etc/apt/sources.list die folgende Zeile hinzufügen:
    deb-src http://mirrordirector.raspbian.org/raspbian/ wheezy main contrib non-free rpi
  • Anschließend die Apt-Datenbank aktualisieren:
    sudo apt-get update
  • Nun mit der Installation loslegen:
    su
    mkdir ~/unrar
    cd ~/unrar
    sudo apt-get build-dep unrar-nonfree
    sudo apt-get source -b unrar-nonfree
    sudo dpkg -i unrar_*.deb

3. JDownloader installieren

Installationshinweise und Downloads gibt es auf der offiziellen Website unter http://jdownloader.org/download/index. Man klicke hier auf „Linux“ und kopiere die Adresse des Download-Links zu der Datei jd.sh in die Zwischenablage. Jetzt geht’s los:
  • JDownloader-Installations-Shell-Script herunterladen. Die Adresse ist die, die wir soeben von der Website kopiert haben:
    wget http://212.117.163.148/jd.sh
  • Nun die Rechte anpassen:
    chmod +x jd.sh
  • Die Installation funktioniert nur über die grafische Oberfläche. Also jetzt per VNC verbinden und das Script per Doppelklick ausführen. Es kann einen Moment dauern, bevor überhaupt etwas passiert – aber nicht ungedultig werden.
  • Anschließend läuft die Installation des JDownloaders vollautomatisch, dauert jedoch wirklich lange.
  • Nachdem alles installiert ist, sind noch ein paar Dialoge zu beantworten (Sprache, Downloadverzeichnis, etc.). Als Download-Verzeichnis empfehle ich eine externe Festplatte: Anleitung zum Einrichten einer USB-Festplatte auf dem Raspberry Pi
  • Ich empfehle, nach dem ersten Start, die Erweiterun „Webinterface“ zu aktivieren. Anschließend kann über den Port 8765 über einen Webbrowser auf die Kernfunktionen des JDownloader zugegriffen werden. Jedoch sollte beim hinzufügen von Links stets auch eine VNC-Verbindung aufgebaut sein: Fehlermeldungen und Dialoge werden im Webinterface leider nicht angezeigt.
    Standard-Login-Daten für das Web-Interface:
         Username: JD
         Passwort: JD
  • Um das Entpacken von RAR-Archiven zu ermöglichen, muss in der Konfiguration unter Erweiterungen – Rar-Entpacker noch der korrekte Pfad zum installierten unrar angegeben werden:
    /usr/bin/unrar
  • Für einen komfortableren Start mit
    sudo nano /usr/share/applications/JDownloader.desktop
    den folgenden Inhalt ein die Datei schreiben:
    [Desktop Entry]
    Encoding=UTF-8
    Name=JDownloader
    Comment=JDownloader Download Manager
    Exec=java -Xmx512m -jar /home/username/.jd/JDownloader.jar
    Icon=/home/username/.jd/plugins/webinterface/favicon.png
    Terminal=false
    Type=Application
    Categories=Network;
    StartupNotify=True

    Damit erhaltet ihr einen schönen Eintrag im Startmenü.

Quellen und weiterführende Links:

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