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Raspberry Pi (Raspian): Externe Festplatte (USB) anschließen

15.01.2013 20:41
  1. Festplatte mit NTFS formatieren (auf einem Windows-System)
    NTFS, um die Festplatte bei Bedarf auch mit einem Windows-Computer auslesen zu können. Da wir auch die Möglichkeit haben möchten, Dateien > 4GB zu speichern wählen wir nicht Fat32 – das lässt nur Dateien bis zu einer maximalen Dateigröße von 4GB zu.
  2. Festplatte per USB mit dem Pi verbinden
  3. Notwendig, um NTFS-Dateisysteme zu mounten
  4. Mount-Point erzeugen (meine Platte soll „pidrive“ heißen):
  5. Laufwerksinformationen anzeigen:
  6. Die folgende Zeile in der Datei /etc/fstab hinzufügen ( sudo vi /etc/fstab ):
    /dev/sda1 /mnt/pidrive ntfs-3g defaults 0 0
    Handelt es sich bei eurem Dateisystem um FAT32, schreibe man dies:
    /dev/sdb1 /mnt/pidrive vfat defaults 0 0
  7. Das Laufwerk mounten:
  8. Automatisches Mounten des USB-Laufwerks einrichten:
  9. Und das mounten in der Konfigurationsdaten /etc/auto.master einrichten:

    Unter „+auto.master“ das Folgende einfügen:

    /media /etc/auto.ext-usb --timeout=10,defaults,user,exec,uid=1000

  10. Automatisches Ausschalten der Festplatte konfigurieren (mit hdparm):

    Um das automatische Ausschalten der Platte bei jedem Start erneut einzurichten, in der Datei  /etc/hdparm.conf die folgenden Zeilen einfügen ( sudo /etc/hdparm.conf ):

    /dev/sda {
    spindown_time = 120
    }

  11. Automatisches Ausschalten der Festplatte konfigurieren (mit hd-idle):
    Sollte das automatische Ausschalten der Festplatte nicht funktionieren, teste man hd-idle (das hat bei meiner externen Platte dann auch funktioniert).
    Anleitung hier: http://blog.is-a-geek.org/festplatten-in-den-standby-modus-versetzen-unter-ubuntu-desktopserver-mit-hd-idle
  12. Eine solche Festplatte eignet sich hervorragend als Speicherort für Downloads des JDownloaders: JDownloader unter Raspbian installieren.
    Zudem bietet es sich an, das Hauptverzeichnis oder bestimmte Unterverzeichnisse per Samba freizugeben: Samba-Server unter Raspbian installieren.

Quellen / Weiterführende Infos:

Kommentare:2

Beantworten
  1. Antworten Benjamin Wagner 13/10/02

    Nur mal als Frage: Warum formatierst du die Platte nicht mit ext3? Das kann auch Dateien >4G verwenden, und ist schneller als NTFS …?

  2. Antworten Eike 14/03/26

    Da ich anfangs noch nicht wusste, wie schnell sich der Pi im Netzwerk macht und ob z.B. das Entpacken von Archiven automatisiert problemlos funktioniert, habe ich mich für NTFS entschieden, um die Platte bei Bedarf an einen anderen Rechner (Windows) anzuschließen und die Daten zu entpacken / herunterzuziehen. Im Endeffekt hat sich dann ja auch herausgestellt, dass die Samba-Leistung miserabel ist und die Zusammenarbeit mit meinem NAS über den Pi leider oft zu Verbindungsabbrüchen führt.
    Ansonsten bin ich deiner Meinung: Unter dem System sollte man, wenn möglich, eine native Umgebung schaffen.

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